AGB und rechtliche Hinweise – Galona Services

📋 Allgemeine Geschäftsbedingungen

Transparenz und Rechtssicherheit – alle vertraglichen Regelungen für unsere Zusammenarbeit.

📑 Inhaltsverzeichnis

  1. Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen
  2. Vertragspartner und Unternehmensangaben
  3. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
  4. Vertragsschluss und Auftragserteilung
  5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
  6. Vergütung und Zahlungsbedingungen
  7. Zahlungsdienstleister und Zahlungsabwicklung
  8. Kartenspeicherung und automatische Abbuchungen
  9. Retainer-Pakete (Monatliche Stundenpakete)
  10. Express-Soforthilfe (Notfall-Support)
  11. Terminbuchungen (Einzelberatung)
  12. Überzeit-Regelung
  13. Haftungsausschluss und Haftungsbeschränkung
  14. Schadensfreistellung (Indemnifikation)
  15. Gewährleistung und Leistungsgarantie
  16. Fernwartung und technischer Zugriff
  17. Vertraulichkeit und Geheimhaltung
  18. Datenschutz und Datenverarbeitung
  19. Vertragsdauer und Kündigung
  20. Höhere Gewalt (Force Majeure)
  21. Schlussbestimmungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen

1.1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen zwischen der Galona Global Services LLC, 1209 Mountain Road Pl NE Ste N, 87110 Albuquerque, New Mexico, USA (nachfolgend „Berater“, „Auftragnehmer“, „wir“ oder „uns“) und dem Auftraggeber (nachfolgend „Kunde“, „Auftraggeber“ oder „Sie“).

Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Berater ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Dieses Zustimmungserfordernis gilt in jedem Fall, beispielsweise auch dann, wenn der Berater in Kenntnis der AGB des Auftraggebers die Leistung an diesen vorbehaltlos ausführt.

Individuelle Vereinbarungen mit dem Auftraggeber (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor diesen AGB. Für den Inhalt derartiger Vereinbarungen ist, vorbehaltlich des Gegenbeweises, ein schriftlicher Vertrag bzw. die schriftliche Bestätigung des Beraters maßgebend.

1.2 Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser AGB gelten folgende Definitionen:

  • „Beratungsleistungen“ umfassen sämtliche vom Berater angebotenen Dienstleistungen, insbesondere Buchhaltungsberatung, Software-Support, Schulungen und technische Unterstützung im Bereich Lexware-Buchhaltungssoftware.
  • „Retainer-Paket“ bezeichnet ein monatliches Stundenkontingent, das der Auftraggeber im Voraus erwirbt und innerhalb des Abrechnungszeitraums für Beratungsleistungen nutzen kann.
  • „Express-Soforthilfe“ bezeichnet einen zeitlich begrenzten Notfall-Support-Service mit priorisierter Bearbeitung.
  • „Überzeit“ bezeichnet die über das gebuchte Kontingent oder die inkludierte Leistung hinausgehende Beratungszeit.
  • „Fernwartung“ bezeichnet den technischen Zugriff auf IT-Systeme des Auftraggebers mittels geeigneter Software (z.B. TeamViewer, AnyDesk, Chrome Remote Desktop).
  • „Werktage“ sind alle Tage von Montag bis Freitag, mit Ausnahme gesetzlicher Feiertage am Sitz des Beraters (New Mexico, USA) oder am Betriebsstandort des Beraters (Spanien).
  • „Geschäftszeiten“ sind die regulären Servicezeiten des Beraters: Montag bis Donnerstag 8:00 – 22:00 Uhr, Freitag 8:00 – 20:00 Uhr, Samstag 8:00 – 18:00 Uhr, Sonntag 8:00 – 16:00 Uhr (jeweils MEZ/MESZ). An gesetzlichen Feiertagen können abweichende Zeiten gelten.

1.3 Änderungen der AGB

Der Berater behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen. Über wesentliche Änderungen wird der Auftraggeber per E-Mail informiert. Die geänderten Bedingungen werden dem Auftraggeber vor dem Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Die Änderungen gelten als genehmigt, wenn der Auftraggeber nicht binnen 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung schriftlich widerspricht. Der Berater wird den Auftraggeber in der Mitteilung auf die Bedeutung der 30-Tage-Frist und die Rechtsfolgen des Schweigens besonders hinweisen.

§ 2 Vertragspartner und Unternehmensangaben

2.1 Vertragspartner

Vertragspartner für alle Leistungen ist:

Galona Global Services LLC
1209 Mountain Road Pl NE Ste N
87110 Albuquerque, New Mexico
United States of America

EIN: 36-5119940
E-Mail: office@galona.eu
Telefon: +34 616 830 399

2.2 Europäische Niederlassung

Für Kunden mit gültiger europäischer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) können Leistungen alternativ über die europäische Niederlassung abgerechnet werden:

Galona Servicio Empresarial SLu
Av. General Marva 17/5d
03005 Alicante
Spanien

USt-IdNr.: ESB42916718
E-Mail: office@galona.eu
Telefon: +34 616 830 399

2.3 Zuordnung der Rechnungsstellung

Die Zuordnung des Vertragspartners für die Rechnungsstellung erfolgt nach folgenden Kriterien:

Buchungsart USt-IdNr. vorhanden? Rechnungsstellung durch
Retainer-Paket (Stripe) 🇺🇸 USA (LLC)
Express-Soforthilfe (Stripe) 🇺🇸 USA (LLC)
Kalenderbuchung ❌ Nein 🇺🇸 USA (LLC)
Kalenderbuchung ✅ Ja (EU) 🇪🇸 Spanien (SLu)

§ 3 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

3.1 Allgemeine Leistungsbeschreibung

Der Berater erbringt umfassende Beratungs- und Unterstützungsleistungen in folgenden Bereichen:

  • Buchhaltung, Finanzcontrolling und betriebswirtschaftliche Beratung
  • Betriebsführung, Unternehmensorganisation und Prozessoptimierung
  • Lexware Buchhaltung: Support, Fehlerbehebung, Schulungen und Einrichtung
  • Jahresabschluss, E-Bilanz und steuerliche Vorbereitungen
  • Technische Unterstützung bei Software-Problemen und Systemkonfiguration
  • Fernwartung und Remote-Support

3.2 Art und Umfang der Leistungen

Art und Umfang der konkreten Beratungsleistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung im Einzelvertrag, der gebuchten Dienstleistung oder der mündlichen Vereinbarung. Der Berater schuldet eine Dienstleistung, keine bestimmten Arbeitsergebnisse oder Erfolge. Die Beratung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen unter Berücksichtigung der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung bekannten Informationen und geltenden Regelungen.

3.3 Beratungscharakter der Leistungen

Wichtiger Hinweis: Sämtliche Leistungen des Beraters haben ausschließlich empfehlenden und unterstützenden Charakter. Der Berater erbringt keine Steuerberatung, Rechtsberatung oder Wirtschaftsprüfung im Sinne der einschlägigen Berufsgesetze. Die Beratung ersetzt nicht die Inanspruchnahme qualifizierter Fachberater (Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer).

Der Auftraggeber trägt die alleinige Verantwortung für alle Entscheidungen, die er auf Grundlage der Beratung trifft. Der Berater übernimmt keine Haftung für Entscheidungen des Auftraggebers, auch wenn diese auf Empfehlungen des Beraters basieren.

3.4 Keine Erfolgsgarantie

Der Berater gibt keine Garantie oder Zusicherung hinsichtlich des Eintritts bestimmter Ergebnisse. Insbesondere garantiert der Berater nicht:

  • die vollständige Behebung von Software-Fehlern oder technischen Problemen
  • die Kompatibilität von Software mit bestimmten Systemen oder Konfigurationen
  • die Erreichung bestimmter betriebswirtschaftlicher Kennzahlen oder Ziele
  • die steuerliche Anerkennung von Buchungen oder Bilanzierungsmethoden
  • die Fehlerfreiheit von Datenmigrationen oder Systemumstellungen

§ 4 Vertragsschluss und Auftragserteilung

4.1 Angebote

Sämtliche Angebote des Beraters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind oder eine bestimmte Annahmefrist enthalten. Preisangaben auf der Website, in Broschüren oder anderen Werbematerialien stellen keine verbindlichen Angebote dar.

4.2 Vertragsschluss

Ein Vertrag zwischen dem Berater und dem Auftraggeber kommt zustande durch:

  1. Telefonischen Erstkontakt: Mit dem ersten Anruf des Kunden beim Berater, bei dem Beratungsleistungen in Anspruch genommen werden, kommt ein Beratungsvertrag zu den jeweils gültigen Konditionen zustande.
  2. Online-Buchung: Bei der Buchung von Retainer-Paketen oder Express-Soforthilfe über den Zahlungsdienstleister Stripe gilt der Vertrag als geschlossen, sobald der Kunde den Bestellvorgang erfolgreich abgeschlossen hat und die Zahlungsbestätigung erhalten hat.
  3. Kalenderbuchung: Bei der Buchung eines Beratungstermins über das Online-Buchungssystem (Google Calendar) kommt der Vertrag mit der Bestätigung der Terminbuchung zustande.
  4. Schriftliche Auftragsbestätigung: Bei individuellen Projekten oder Sondervereinbarungen kommt der Vertrag durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Beraters zustande.
  5. Konkludentes Handeln: Ein Vertrag kann auch durch schlüssiges Verhalten zustande kommen, insbesondere durch die tatsächliche Inanspruchnahme von Beratungsleistungen.

4.3 Vertragssprache und Dokumentation

Vertragssprache ist Deutsch. Sämtliche Vertragsdokumente, Rechnungen und Korrespondenz erfolgen in deutscher Sprache, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird. Der Vertragstext wird nicht gespeichert und ist nach Vertragsschluss nicht mehr abrufbar. Der Auftraggeber sollte die Vertragsunterlagen daher selbst sichern.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

5.1 Allgemeine Mitwirkungspflichten

Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle zur ordnungsgemäßen Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig, vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihm bereitgestellten Informationen.

5.2 Besondere Mitwirkungspflichten

Der Auftraggeber ist insbesondere verpflichtet:

  • erforderliche Zugangsdaten und Passwörter bereitzustellen
  • technische Voraussetzungen für Fernwartung zu schaffen
  • während der Fernwartung anwesend und erreichbar zu sein
  • Datensicherungen vor Fernwartungssitzungen durchzuführen
  • den Berater über alle relevanten Umstände zu informieren
  • Rückfragen des Beraters zeitnah zu beantworten
  • notwendige Freigaben und Genehmigungen einzuholen

5.3 Folgen der Verletzung von Mitwirkungspflichten

Hinweis: Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig nach, ist der Berater von seiner Leistungspflicht befreit, soweit die Leistung von der Mitwirkung abhängt. Der Berater behält in diesem Fall den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung. Mehrkosten, die durch die verzögerte oder unvollständige Mitwirkung entstehen, trägt der Auftraggeber.

§ 6 Vergütung und Zahlungsbedingungen

6.1 Allgemeiner Vergütungssatz

Der allgemeine Vergütungssatz für sämtliche Beratungs- und Unterstützungsleistungen beträgt:

120,00 € pro angefangene Stunde

Dieser allgemeine Vergütungssatz gilt, sofern:

  • in den nachfolgend beschriebenen Leistungspaketen (Express-Soforthilfe, Retainer-Pakete, etc.) keine abweichenden Preise ausgewiesen sind, oder
  • keine individuellen Preise vorab schriftlich zwischen den Parteien vereinbart wurden.

6.2 Preisanpassung

Hinweis zur Preisanpassung: Die Preise sind veränderlich. Der Berater ist berechtigt, die Vergütungssätze jederzeit einseitig und nach eigenem Ermessen anzupassen. Preisänderungen werden dem Auftraggeber rechtzeitig, mindestens jedoch 14 Tage vor Inkrafttreten, per E-Mail mitgeteilt.

Für bereits gebuchte und bezahlte Leistungen sowie für laufende Retainer-Verträge gelten Preisänderungen erst ab dem nächsten Abrechnungszeitraum. Der Auftraggeber hat bei Preiserhöhungen das Recht, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preiserhöhung zu kündigen.

6.3 Paketpreise und Sonderkonditionen

Abweichend vom allgemeinen Vergütungssatz können für bestimmte Leistungspakete besondere Preise gelten. Diese sind:

  • Express-Soforthilfe: gemäß Angabe auf der Website und in § 10
  • Retainer-Pakete: gemäß aktueller Preisliste auf der Website und in § 9
  • Individuelle Vereinbarungen: gemäß schriftlicher Vereinbarung

Im Zweifelsfall gilt der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung auf der Website veröffentlichte Preis.

6.4 Abrechnung

Die Abrechnung erfolgt:

  • Bei Retainer-Paketen: monatlich im Voraus zum 1. des Monats
  • Bei Express-Soforthilfe: sofort bei Buchung
  • Bei Einzelberatung: nach Erbringung der Leistung
  • Bei laufenden Projekten: monatlich zum Monatsende

6.5 Fälligkeit

Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug fällig, sofern nicht ausdrücklich ein anderes Zahlungsziel vereinbart wurde. Bei Zahlung per Stripe erfolgt die Belastung unmittelbar bei Buchung.

6.6 Verzug und Verzugszinsen

Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regelungen mit folgenden Ergänzungen:

  • Verzugszinsen: Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 12 % p.a. ab dem Tag der Rechnungsstellung berechnet.
  • Mahnkosten: Der Auftraggeber trägt im Verzugsfall sämtliche durch Mahnungen entstehenden Kosten bis zu einem Betrag von 40,00 € je Mahnung.
  • Inkassokosten: Werden Forderungen zur Einziehung an ein Inkassounternehmen oder einen Rechtsanwalt übergeben, erstattet der Auftraggeber zudem die erforderlichen Inkassokosten oder Anwaltsgebühren.

6.6a Gerichtliche Durchsetzung und Europäisches Mahnverfahren

Hinweis zur gerichtlichen Forderungsdurchsetzung:

Der Berater behält sich vor, offene Forderungen gerichtlich durchzusetzen. Bei grenzüberschreitenden Forderungen innerhalb der Europäischen Union (außer Dänemark) kann der Berater das Europäische Mahnverfahren (Europäischer Zahlungsbefehl gemäß Verordnung (EG) Nr. 1896/2006) einleiten.

Im Falle der gerichtlichen Durchsetzung trägt der Auftraggeber sämtliche damit verbundenen Kosten, insbesondere:

  • Gerichtskosten: Gemäß dem jeweils gültigen Gerichtskostengesetz (GKG) bzw. den nationalen Vorschriften des zuständigen Mitgliedstaates (derzeit mindestens 40 € bei Forderungen bis 500 €, steigend nach Streitwert)
  • Rechtsanwaltskosten: Sofern anwaltliche Vertretung erforderlich wird
  • Vollstreckungskosten: Bei Einleitung der Zwangsvollstreckung
  • Übersetzungskosten: Für erforderliche beglaubigte Übersetzungen
  • Zustellungskosten: Für die Zustellung von Schriftstücken im Ausland

Das Europäische Mahnverfahren ermöglicht die Vollstreckung des Zahlungsbefehls in allen EU-Mitgliedstaaten ohne gesonderte Vollstreckbarerklärung. Der Auftraggeber hat nach Zustellung des Europäischen Zahlungsbefehls 30 Tage Zeit zur Zahlung oder zur Einlegung eines Einspruchs. Bei Einspruch wird das Verfahren als ordentlicher Zivilprozess fortgeführt, wodurch erheblich höhere Kosten entstehen können.

6.7 Vergütung aller Leistungen

Sämtliche vom Berater erbrachten Leistungen werden entsprechend des vereinbarten Honorars in Rechnung gestellt. Dies umfasst insbesondere:

  • Telefongespräche und Videokonferenzen
  • Schriftliche Kommunikation (E-Mail, Chat, WhatsApp, etc.)
  • Recherche- und Vorbereitungszeiten
  • Bearbeitungszeiten außerhalb direkter Kommunikation
  • Dokumentationserstellung
  • Reisezeiten (bei Vor-Ort-Terminen)

6.8 Kommunikation über soziale Medien und Messenger-Dienste

Wichtiger Hinweis zu WhatsApp, Telegram und anderen Messenger-Diensten:

Auskünfte, Beratungen und Support über soziale Medien und Messenger-Dienste (insbesondere WhatsApp, Telegram, Facebook Messenger, Signal, SMS und vergleichbare Dienste) werden ausschließlich unter folgenden Voraussetzungen erteilt:

  • Bei Terminanfragen und Buchungsanfragen: Anfragen zur Buchung von Beratungsterminen, Express-Soforthilfe oder Retainer-Paketen werden selbstverständlich beantwortet.
  • Bei Vorliegen einer gebuchten Leistung: Der Auftraggeber hat eine kostenpflichtige Leistung (Express-Soforthilfe, Retainer-Paket, Terminbuchung oder sonstige Beratung) gebucht und bezahlt, und die Kommunikation erfolgt im Rahmen dieser gebuchten Leistung.
  • Als Nachgang zu gebuchten Terminen: Die Kommunikation erfolgt als unmittelbare Nachbereitung oder Klärung offener Punkte im Anschluss an einen bereits durchgeführten und bezahlten Beratungstermin.

Unaufgeforderte Anfragen nach kostenloser Beratung oder Support über Messenger-Dienste werden nicht beantwortet. Der Berater behält sich vor, solche Anfragen ohne weitere Begründung unbeantwortet zu lassen oder auf die Buchungsmöglichkeiten zu verweisen.

6.9 Abrechnung und Zahlung von Überzeiten

Grundsatz zur Überzeit-Abrechnung:

Überzeiten werden stets mit dem Stundensatz der gebuchten Leistung abgerechnet. Es gilt der Stundensatz, der für die ursprünglich gebuchte Hauptleistung maßgeblich war.

  • Bei Express-Soforthilfe: Der für das Express-Paket geltende Stundensatz
  • Bei Retainer-Paketen: Der im jeweiligen Paket enthaltene Stundensatz
  • Bei Einzelberatungen: Der vereinbarte oder der allgemeine Vergütungssatz gemäß § 6.1

Zahlungsmodalität: Überzeiten sind umgehend nach Entstehung fällig und werden auf die gleiche Art und Weise beglichen wie die Hauptleistung bei der ursprünglichen Buchung. Wurde die Hauptleistung beispielsweise per Kredit- oder Debitkarte über Stripe bezahlt, erfolgt auch die Belastung der Überzeit automatisch über die hinterlegte Karte. Bei SEPA-Lastschrift erfolgt der Einzug der Überzeit ebenfalls per SEPA-Lastschrift.

§ 7 Zahlungsdienstleister und Zahlungsabwicklung

7.1 Zahlungsabwicklung durch Stripe

Die Zahlungsabwicklung für Online-Buchungen erfolgt über den externen Zahlungsdienstleister Stripe, Inc., 354 Oyster Point Boulevard, South San Francisco, CA 94080, USA (nachfolgend „Stripe“). Mit der Nutzung der Zahlungsfunktion akzeptiert der Auftraggeber die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von Stripe.

7.2 Akzeptierte Zahlungsmittel

Folgende Zahlungsmittel werden akzeptiert:

  • Kreditkarten (Visa, Mastercard, American Express)
  • Debitkarten und alle anderen debit-fähigen Karten (Visa Debit, Mastercard Debit, Maestro, V-Pay, Girocard mit Co-Badge)
  • SEPA-Lastschrift (für EU-Kunden)
  • Weitere von Stripe unterstützte Zahlungsmethoden

Voraussetzung für die Akzeptanz ist, dass die jeweilige Karte für Online-Zahlungen freigeschaltet und vom Zahlungsdienstleister Stripe unterstützt wird.

7.3 Zahlungssicherheit

Alle Zahlungsdaten werden verschlüsselt übertragen und von Stripe nach den Standards der Zahlungskartenindustrie (PCI-DSS) verarbeitet. Der Berater hat keinen direkten Zugriff auf vollständige Kreditkartennummern oder Sicherheitscodes.

7.4 Fehlgeschlagene Zahlungen

Bei fehlgeschlagenen Zahlungen wird der Auftraggeber unverzüglich per E-Mail informiert. Stripe kann automatisch bis zu 4 Wiederholungsversuche innerhalb von 7 Tagen durchführen. Bleibt die Zahlung erfolglos, behält sich der Berater vor:

  • den Zugang zu Leistungen zu sperren
  • laufende Verträge außerordentlich zu kündigen
  • die Forderung auf anderem Wege einzuziehen

§ 8 Kartenspeicherung und automatische Abbuchungen

⚠️ Wichtiger Hinweis zur Kartenspeicherung:
Mit der Buchung von Express-Soforthilfe oder bestimmten Paket-Leistungen willigt der Auftraggeber in die Speicherung seiner Zahlungsmethode für zukünftige automatische Abbuchungen ein. Bitte lesen Sie diesen Abschnitt sorgfältig.

8.1 Einwilligung zur Kartenspeicherung

Mit dem Abschluss einer Buchung, die eine Kartenspeicherung erfordert (insbesondere Express-Soforthilfe), erteilt der Auftraggeber dem Berater die ausdrückliche Einwilligung:

  • die verwendete Zahlungsmethode (Kredit-/Debitkarte, SEPA-Mandat) bei Stripe zu speichern
  • zukünftige Zahlungen (insbesondere Überzeit-Nachbelastungen) ohne erneute Eingabe der Zahlungsdaten durchzuführen
  • diese Zahlungsmethode für weitere vereinbarte Leistungen zu verwenden

8.2 Zweck der Kartenspeicherung

Die Kartenspeicherung dient folgenden Zwecken:

  • Überzeit-Nachbelastung: Automatische Abrechnung von Beratungszeit, die über das gebuchte Kontingent hinausgeht
  • Wiederkehrende Zahlungen: Bei Retainer-Paketen für die monatliche Abbuchung
  • Stornierungsgebühren: Bei verspäteter Stornierung von Terminen gemäß Stornierungsrichtlinie
  • Sonstige vereinbarte Nachbelastungen: Für zusätzliche Leistungen, die während eines Termins vereinbart werden

8.3 Automatische Nachbelastung

Der Auftraggeber erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass der Berater berechtigt ist, folgende Beträge automatisch von der hinterlegten Zahlungsmethode einzuziehen:

  1. Überzeit: Beratungszeit, die das gebuchte Kontingent überschreitet, zum Stundensatz der gebuchten Leistung (siehe § 6.9 und § 12)
  2. Stornierungsgebühren: Gemäß der geltenden Stornierungsrichtlinie
  3. Monatliche Retainer-Gebühren: Bei laufenden Retainer-Verträgen

Die Abbuchung erfolgt auf die gleiche Art und Weise, wie die ursprüngliche Hauptleistung bei der Buchung bezahlt wurde.

8.4 Benachrichtigung bei Abbuchung

Der Auftraggeber erhält bei jeder automatischen Abbuchung eine Benachrichtigung per E-Mail mit:

  • Rechnungsnummer und Rechnungsdatum
  • Leistungsbeschreibung und Zeitraum
  • Rechnungsbetrag mit Aufschlüsselung
  • PDF-Rechnung als Anhang

8.5 Widerruf der Einwilligung und Löschung

Der Auftraggeber kann die Einwilligung zur Kartenspeicherung jederzeit für die Zukunft widerrufen. Der Widerruf muss schriftlich per E-Mail erfolgen an: office@galona.eu. Im Betreff ist „Widerruf Kartenspeicherung“ anzugeben. Nach Eingang des Widerrufs wird die gespeicherte Zahlungsmethode innerhalb von 7 Werktagen bei Stripe gelöscht.

Hinweis: Der Widerruf der Kartenspeicherung führt dazu, dass:

  • laufende Retainer-Verträge zum nächsten Abrechnungstermin enden
  • keine weiteren Express-Soforthilfe-Buchungen möglich sind, bis eine neue Zahlungsmethode hinterlegt wird
  • offene Forderungen (z.B. bereits entstandene Überzeit) vor der Löschung eingezogen werden

8.6 Speicherdauer

Die Zahlungsmethode bleibt gespeichert:

  • Bis zum Widerruf durch den Auftraggeber
  • Bis zur Kündigung aller laufenden Verträge plus 90 Tage
  • Maximal 36 Monate nach der letzten Transaktion bei inaktiven Kunden

§ 9 Retainer-Pakete (Monatliche Stundenpakete)

9.1 Leistungsumfang

Retainer-Pakete umfassen ein monatliches Stundenkontingent für Buchhaltungs- und Beratungsleistungen gemäß der jeweils gebuchten Paketgröße. Das Kontingent kann für alle vom Berater angebotenen Beratungsleistungen genutzt werden.

9.2 Verfügbare Pakete

Die aktuell verfügbaren Retainer-Pakete mit ihren Konditionen sind auf der Website des Beraters einsehbar. Der Berater behält sich vor, Paketgrößen und Preise jederzeit für neue Buchungen anzupassen. Bestehende Verträge bleiben von Preisänderungen bis zum Ende der laufenden Vertragslaufzeit unberührt.

9.3 Abrechnung und Zahlung

  • Die Zahlung erfolgt monatlich im Voraus zum 1. des jeweiligen Monats.
  • Die Zahlung wird automatisch über Stripe per Kredit-/Debitkarte oder SEPA-Lastschrift eingezogen.
  • Die Leistungen des Retainer-Pakets können erst nach vollständigem Zahlungseingang in Anspruch genommen werden.
  • Bei fehlgeschlagener Zahlung wird der Kunde unverzüglich informiert. Bleibt die Zahlung nach einer Nachfrist von 7 Tagen aus, wird der Zugang zu den Leistungen gesperrt.

9.4 Verfall ungenutzter Stunden

Nicht genutzte Stunden eines Monats verfallen am letzten Tag des jeweiligen Abrechnungsmonats. Ein Übertrag auf den Folgemonat ist ausgeschlossen.

Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf Erstattung, Gutschrift oder anderweitige Kompensation für nicht genutzte Stunden.

9.5 Überstunden / Überzeit

Überschreitet der Auftraggeber sein gebuchtes Stundenkontingent, werden zusätzliche Stunden zum Stundensatz des gebuchten Retainer-Pakets berechnet (siehe § 6.9 und § 12). Der Auftraggeber wird informiert, sobald 80 % des Kontingents verbraucht sind. Die Abbuchung erfolgt auf die gleiche Weise wie die monatliche Paketgebühr.

9.6 Vertragslaufzeit und Kündigung

  • Der Retainer-Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern er nicht gekündigt wird.
  • Die Kündigung ist jederzeit mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende möglich.
  • Die Kündigung muss schriftlich per E-Mail an office@galona.eu erfolgen. Im Betreff ist „Kündigung Retainer“ sowie die Paketbezeichnung anzugeben. Alternativ kann die Kündigung über das Stripe-Kundenportal erfolgen.
  • Bei Kündigung werden bereits gezahlte Beträge für den laufenden Monat nicht erstattet.

9.7 Paketwechsel

Ein Wechsel zu einem größeren oder kleineren Paket ist jederzeit zum nächsten Abrechnungszeitraum möglich. Der Wechsel muss spätestens 5 Tage vor dem nächsten Abrechnungstermin mitgeteilt werden. Bei einem Wechsel zu einem kleineren Paket erfolgt keine Erstattung für den laufenden Monat.

§ 10 Express-Soforthilfe (Notfall-Support)

10.1 Leistungsbeschreibung

Die Express-Soforthilfe ist ein priorisierter Notfall-Support-Service für dringende Probleme mit Lexware-Buchhaltungssoftware. Der Service umfasst:

  • Inkludierte Leistung: Beratung/Support gemäß dem gebuchten Paket
  • Preis: Gemäß aktueller Preisliste auf der Website
  • Reaktionszeit: In der Regel innerhalb von 2 Stunden während der Geschäftszeiten
  • Supportkanal: Primär telefonisch oder per Fernwartung

10.2 Voraussetzungen und Ablauf

  1. Der Auftraggeber bucht und bezahlt die Express-Soforthilfe online über die Website.
  2. Mit der Zahlung wird die Kredit-/Debitkarte für eventuelle Überzeit-Nachbelastungen gespeichert (siehe § 8).
  3. Der Auftraggeber erhält eine Bestätigung mit Anweisungen zur Kontaktaufnahme.
  4. Der Berater nimmt innerhalb der angegebenen Reaktionszeit Kontakt auf.
  5. Die Beratung erfolgt telefonisch und/oder per Fernwartung.

10.3 Reaktionszeit und Verfügbarkeit

Hinweis zur Reaktionszeit: Die angegebene Reaktionszeit von 2 Stunden gilt nur während der regulären Geschäftszeiten:

  • Montag bis Donnerstag: 8:00 – 22:00 Uhr MEZ/MESZ
  • Freitag: 8:00 – 20:00 Uhr MEZ/MESZ
  • Samstag: 8:00 – 18:00 Uhr MEZ/MESZ
  • Sonntag: 8:00 – 16:00 Uhr MEZ/MESZ

Buchungen außerhalb dieser Zeiten werden zum nächstmöglichen Zeitpunkt innerhalb der Geschäftszeiten bearbeitet.

Die Reaktionszeit ist eine Zielvorgabe, keine Garantie. Bei hohem Aufkommen oder technischen Störungen kann es zu Verzögerungen kommen, für die der Berater nicht haftet.

10.3a Erstkontakt und Kommunikationsweg

Die Erstantwort auf gebuchte Leistungen (Express-Soforthilfe, Anfragen) erfolgt in der Regel über WhatsApp an die bei der Buchung angegebene Mobilnummer. Ausnahme: Bei vorab gebuchten Terminen (Einzelberatung über Google Calendar) erfolgt der Kontakt zum vereinbarten Zeitpunkt über den bei der Buchung festgelegten Kommunikationskanal (Telefon, Videokonferenz).

Der Auftraggeber stellt sicher, dass die angegebene Mobilnummer für WhatsApp erreichbar ist und Nachrichten zeitnah gelesen werden.

10.4 Überzeit bei Express-Soforthilfe

Überschreitet die Beratung das im gebuchten Paket inkludierte Zeitkontingent, wird die Überzeit wie folgt berechnet:

  • Überzeit-Stundensatz: Es gilt der Stundensatz der gebuchten Express-Soforthilfe (siehe § 6.9 und § 12)
  • Minutengenaue Abrechnung: Die Überzeit wird minutengenau erfasst und anteilig berechnet
  • Automatische Abbuchung: Der Überzeit-Betrag wird automatisch von der bei der Buchung verwendeten Zahlungsmethode eingezogen

10.5 Keine Erfolgsgarantie

Ausdrücklicher Hinweis: Die Express-Soforthilfe ist eine Beratungs- und Unterstützungsleistung. Der Berater gibt keine Garantie für:

  • die vollständige Behebung des gemeldeten Problems
  • die Lösbarkeit des Problems innerhalb der gebuchten Zeit
  • die Kompatibilität von Lösungen mit der Systemumgebung des Auftraggebers
  • den Erfolg von Datenrettungs- oder Wiederherstellungsmaßnahmen

Der Vergütungsanspruch besteht unabhängig davon, ob das Problem des Auftraggebers gelöst werden konnte.

10.6 Stornierung

Eine Stornierung der Express-Soforthilfe ist möglich:

  • Vor Kontaktaufnahme durch den Berater: Volle Erstattung abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 5,00 €
  • Nach Kontaktaufnahme: Keine Erstattung, da die Leistung bereits begonnen hat

§ 11 Terminbuchungen (Einzelberatung)

11.1 Buchung und Terminvereinbarung

Einzelberatungstermine können über das Online-Buchungssystem (Google Calendar) gebucht werden. Verfügbare Terminoptionen sind:

  • 30 Minuten Beratung
  • 60 Minuten Beratung (empfohlen)
  • 120 Minuten Beratung

11.2 Vergütung

Die Vergütung für Einzelberatungen richtet sich nach dem bei der Buchung vereinbarten Stundensatz oder, falls nicht anders vereinbart, nach dem allgemeinen Vergütungssatz gemäß § 6.1. Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlichem Zeitaufwand, mindestens jedoch für die gebuchte Dauer. Überzeiten werden zum gleichen Stundensatz abgerechnet und auf die gleiche Weise eingezogen wie die Hauptleistung (siehe § 6.9 und § 12).

11.3 Durchführung

Beratungstermine werden in der Regel per Telefon oder Videokonferenz durchgeführt. Der Auftraggeber erhält mit der Terminbestätigung alle erforderlichen Zugangsdaten.

11.4 Videokonferenzen und automatische Transkription

Wichtiger Hinweis zu Google Meet, Microsoft Teams und anderen Videokonferenz-Diensten:

Bei der Durchführung von Beratungsterminen über Videokonferenz-Plattformen wie Google Meet, Microsoft Teams, Zoom oder vergleichbare Dienste stimmt der Auftraggeber mit der Teilnahme an der Sitzung ausdrücklich Folgendem zu:

  • Automatische Transkription: Die Sitzung kann automatisch transkribiert werden. Die Transkription erfolgt durch die jeweilige Plattform (Google, Microsoft, etc.) und/oder durch vom Berater eingesetzte Transkriptions-Tools.
  • Aufzeichnung: Die Sitzung kann zu Dokumentations- und Qualitätssicherungszwecken aufgezeichnet werden.
  • Verwendungszweck: Transkripte und Aufzeichnungen dienen ausschließlich der Dokumentation der Beratungsleistung, der Nachvollziehbarkeit von Vereinbarungen und der internen Qualitätssicherung.
  • Speicherung: Transkripte und Aufzeichnungen werden für die Dauer der Geschäftsbeziehung, mindestens jedoch für 3 Jahre nach Beendigung des Auftrags, gespeichert.

Der Auftraggeber wird zu Beginn der Videokonferenz auf die aktivierte Transkription hingewiesen. Widerspricht der Auftraggeber der Transkription, kann die Beratung alternativ telefonisch durchgeführt werden. Ein Anspruch auf Durchführung einer Videokonferenz ohne Transkription besteht nicht.

Die Teilnahme an der Videokonferenz nach erfolgtem Hinweis gilt als Einwilligung in die Transkription und gegebenenfalls Aufzeichnung der Sitzung.

§ 12 Überzeit-Regelung

12.1 Definition

Als „Überzeit“ gilt jede Beratungszeit, die über das gebuchte oder inkludierte Kontingent hinausgeht. Dies betrifft insbesondere:

  • Überschreitung der 30 inkludierten Minuten bei Express-Soforthilfe
  • Überschreitung des monatlichen Stundenkontingents bei Retainer-Paketen
  • Überschreitung der gebuchten Termindauer bei Einzelberatungen

12.2 Berechnung und Stundensatz

Grundsatz: Überzeiten werden stets mit dem Stundensatz der ursprünglich gebuchten Leistung abgerechnet.

Die Überzeit wird minutengenau erfasst und wie folgt berechnet:

  • Maßgeblicher Stundensatz: Der Stundensatz, der für die gebuchte Hauptleistung gilt (siehe § 6.9)
  • Abrechnung: Minutengenau (Stundensatz / 60 × Minuten)
  • Beispiel: 14 Minuten Überzeit bei 120 €/Std = 120,00 € / 60 × 14 = 28,00 €

Bei Retainer-Paketen oder anderen Leistungen mit abweichendem Stundensatz gilt der jeweils vereinbarte Satz.

12.3 Mitteilung während der Beratung

Der Berater wird den Auftraggeber nach Möglichkeit darauf hinweisen, wenn das inkludierte Kontingent aufgebraucht ist oder in Kürze aufgebraucht sein wird. Der Auftraggeber kann dann entscheiden, ob die Beratung fortgesetzt werden soll. Die Fortsetzung der Beratung gilt als Zustimmung zur Überzeit-Berechnung.

12.4 Zahlungsmodalität

Wichtig: Die Überzeit ist umgehend nach Entstehung fällig und wird auf die gleiche Art und Weise beglichen wie die ursprüngliche Hauptleistung bei Buchung.

  • Bei Kartenzahlung (Stripe): Automatische Belastung der hinterlegten Kredit-/Debitkarte
  • Bei SEPA-Lastschrift: Automatischer Einzug per SEPA-Lastschrift
  • Bei Rechnung: Sofortige Rechnungsstellung mit Zahlungsziel gemäß § 6.5

Der Auftraggeber erhält in jedem Fall eine detaillierte Rechnung per E-Mail.

12.5 Widerspruch

Ein Widerspruch gegen die Überzeit-Berechnung ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung schriftlich per E-Mail an office@galona.eu einzureichen. Der Widerspruch muss eine Begründung enthalten. Der Berater wird den Widerspruch prüfen und innerhalb von 14 Tagen antworten.

Tipp: Durch die Buchung eines größeren Pakets oder Retainer-Vertrags können Sie von günstigeren Stundensätzen profitieren und haben Ihr Budget besser im Blick.

§ 13 Haftungsausschluss und Haftungsbeschränkung

13.1 Grundsatz

Der Berater übernimmt bei der Erbringung seiner Leistungen die Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns. Die Beratung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen auf Grundlage der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung bekannten Informationen und geltenden Regelungen.

13.2 Haftungsbeschränkung

Die Haftung des Beraters ist wie folgt beschränkt:

  1. Verschuldensmaßstab: Der Berater haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, soweit keine wesentlichen Vertragspflichten (Kardinalpflichten) verletzt werden.
  2. Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten: Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden beschränkt.
  3. Haftungshöchstgrenze: Die Haftung ist der Höhe nach auf den Wert des jeweiligen Einzelauftrags begrenzt, maximal jedoch auf 1.000,00 €.

13.3 Ausgeschlossene Schadensarten

Die Haftung ist vollständig ausgeschlossen für:

  • Entgangenen Gewinn und entgangene Geschäftschancen
  • Mittelbare Schäden und Folgeschäden
  • Vermögensschäden jeglicher Art
  • Datenverlust und Kosten der Datenwiederherstellung
  • Schäden aus Betriebsunterbrechung
  • Schäden durch fehlerhafte Datenübertragung
  • Schäden durch Drittanbieter-Software oder -Dienste
  • Reputationsschäden
  • Schäden durch höhere Gewalt

13.4 Besondere Haftungsausschlüsse

Der Berater haftet insbesondere nicht für:

  • Softwarefehler: Fehler in Lexware oder anderer Software des Auftraggebers
  • Systemumgebung: Inkompatibilitäten mit der IT-Infrastruktur des Auftraggebers
  • Datenverlust: Verlust von Daten, auch wenn dieser im Zusammenhang mit der Beratung steht, sofern der Auftraggeber keine ausreichende Datensicherung vorgenommen hat
  • Steuerliche Folgen: Steuerliche Konsequenzen von Buchungen oder Handlungsempfehlungen
  • Behördliche Entscheidungen: Entscheidungen von Finanzämtern oder anderen Behörden
  • Drittanbieter: Leistungen, Fehler oder Ausfälle von Drittanbietern (z.B. Stripe, Google, Lexware)
  • Kommunikationsstörungen: Unterbrechungen oder Störungen von Internet-, Telefon- oder anderen Kommunikationsverbindungen
  • Falsche Informationen: Schäden aufgrund falscher, unvollständiger oder verspäteter Informationen des Auftraggebers
  • Eigenständige Umsetzung: Schäden aus der eigenständigen Umsetzung von Empfehlungen durch den Auftraggeber

13.5 Haftung für Erfüllungsgehilfen

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und sonstigen Erfüllungsgehilfen des Beraters.

13.6 Unberührte Haftung

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für:

  • Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit
  • Vorsätzlich oder arglistig verursachte Schäden
  • Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz
  • Sonstige gesetzlich zwingende Haftungstatbestände

13.7 Verjährung

Ansprüche des Auftraggebers gegen den Berater verjähren, soweit gesetzlich zulässig, innerhalb von 12 Monaten ab Kenntnis oder grob fahrlässiger Unkenntnis der anspruchsbegründenden Umstände, spätestens jedoch 24 Monate nach Erbringung der jeweiligen Leistung.

§ 14 Schadensfreistellung (Indemnifikation)

14.1 Freistellungspflicht

Der Auftraggeber stellt den Berater und dessen gesetzliche Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die gegen den Berater geltend gemacht werden aus oder im Zusammenhang mit:

  • der Nutzung von Beratungsergebnissen, Unterlagen, Handlungsempfehlungen oder sonstiger Leistungen des Beraters
  • Entscheidungen des Auftraggebers, die auf der Beratung basieren
  • der Verletzung von Rechten Dritter durch den Auftraggeber
  • falschen, unvollständigen oder irreführenden Informationen des Auftraggebers
  • der Verletzung gesetzlicher Vorschriften durch den Auftraggeber

14.2 Kostenerstattung

Der Auftraggeber trägt sämtliche Kosten, die dem Berater durch die Abwehr solcher Ansprüche entstehen, einschließlich:

  • Angemessener Anwaltshonorare und Gerichtskosten
  • Kosten für Gutachter und Sachverständige
  • Vergleichszahlungen, soweit der Berater dem Vergleich zugestimmt hat
  • Sonstiger notwendiger Aufwendungen zur Rechtsverteidigung

14.3 Mitwirkungspflicht

Der Berater wird Ansprüche Dritter unverzüglich schriftlich anzeigen und dem Auftraggeber Gelegenheit zur Übernahme der Abwehrmaßnahmen geben. Der Berater wird ohne Zustimmung des Auftraggebers keinen Vergleich schließen oder Ansprüche anerkennen.

§ 15 Gewährleistung und Leistungsgarantie

15.1 Keine Erfolgszusage

Der Berater schuldet die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Beratungsleistung (Dienstleistung), nicht jedoch einen bestimmten Erfolg. Eine Gewährleistung oder Garantie für das Erreichen bestimmter Ergebnisse oder Ziele wird ausdrücklich nicht übernommen.

15.2 Mängelrüge

Etwaige Mängel der Beratungsleistung sind unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach Erbringung der Leistung schriftlich anzuzeigen. Nicht rechtzeitig gerügte Mängel gelten als genehmigt.

15.3 Nachbesserung

Im Falle berechtigter Mängelrügen ist der Berater nach seiner Wahl berechtigt, den Mangel durch Nachbesserung oder durch erneute Erbringung der Leistung zu beheben. Schlägt die Nachbesserung nach zweimaligem Versuch fehl, kann der Auftraggeber Minderung der Vergütung verlangen. Ein Rücktrittsrecht besteht nicht.

15.4 Ausschluss der Gewährleistung

Gewährleistungsansprüche sind ausgeschlossen, wenn:

  • der Mangel auf unrichtigen oder unvollständigen Informationen des Auftraggebers beruht
  • der Auftraggeber die Leistung entgegen den Empfehlungen des Beraters verwendet hat
  • der Auftraggeber Änderungen an den Arbeitsergebnissen vorgenommen hat
  • der Mangel auf Umständen beruht, die der Berater nicht zu vertreten hat

§ 16 Fernwartung und technischer Zugriff

16.1 Genehmigung zur Fernwartung

Der Auftraggeber erteilt mit der Zustimmung zu diesen AGB ausdrücklich die Genehmigung zur Fernwartung durch den Berater mittels geeigneter Software, insbesondere:

  • TeamViewer
  • AnyDesk
  • Google Chrome Remote Desktop
  • Microsoft Quick Assist
  • Sonstige vom Berater benannte Fernwartungssoftware

16.2 Voraussetzungen

Die Fernwartung erfolgt ausschließlich:

  • Auf ausdrücklichen Wunsch und Initiative des Auftraggebers
  • Unter aktiver Mitwirkung des Auftraggebers
  • Nach Herstellung der Verbindung durch den Auftraggeber
  • Mit der Möglichkeit des Auftraggebers, die Sitzung jederzeit zu beenden

16.3 Pflichten des Auftraggebers vor der Fernwartung

Vor Beginn jeder Fernwartungssitzung ist der Auftraggeber verpflichtet:

  • Eine vollständige Datensicherung aller relevanten Daten durchzuführen
  • Alle nicht für die Fernwartung erforderlichen Programme zu schließen
  • Sensible persönliche Daten zu verbergen oder zu schließen
  • Während der gesamten Sitzung anwesend und erreichbar zu sein

16.4 Haftungsausschluss für Fernwartung

Der Berater haftet nicht für Schäden, die im Zusammenhang mit der Fernwartung entstehen, insbesondere nicht für:

  • Datenverlust jeglicher Art
  • Softwarefehler oder -abstürze
  • Systemausfälle oder Instabilitäten
  • Beschädigung oder Verlust von Dateien
  • Konfigurationsänderungen mit unerwünschten Auswirkungen
  • Sicherheitsvorfälle oder unbefugte Zugriffe Dritter
  • Kompatibilitätsprobleme nach Änderungen
  • Folgeschäden und mittelbare Schäden jeglicher Art

Dies gilt nicht für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.

16.5 Zugriffsbeschränkung

Der Zugriff erfolgt ausschließlich für den zur Bearbeitung des konkreten Anliegens notwendigen Zeitraum. Eine Aufzeichnung der Fernwartungssitzung durch den Berater erfolgt nicht. Sämtliche während der Fernwartung sichtbaren Daten werden vertraulich behandelt.

§ 17 Vertraulichkeit und Geheimhaltung

17.1 Geheimhaltungspflicht

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung erhaltenen vertraulichen Informationen geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben. Als vertraulich gelten alle Informationen, die als solche gekennzeichnet sind oder deren Vertraulichkeit sich aus den Umständen ergibt.

17.2 Ausnahmen

Die Geheimhaltungspflicht gilt nicht für Informationen, die:

  • zum Zeitpunkt der Offenlegung bereits öffentlich bekannt waren
  • nach der Offenlegung ohne Verschulden der empfangenden Partei öffentlich bekannt werden
  • der empfangenden Partei bereits vor der Offenlegung bekannt waren
  • von Dritten rechtmäßig ohne Vertraulichkeitsverpflichtung erhalten wurden
  • aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder behördlicher Anordnung offengelegt werden müssen

17.3 Fortgeltung

Die Geheimhaltungspflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort, und zwar für einen Zeitraum von 3 Jahren nach Vertragsende.

§ 18 Datenschutz und Datenverarbeitung

18.1 Datenverarbeitung

Der Berater verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers gemäß den Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und anderer anwendbarer Datenschutzgesetze. Details zur Datenverarbeitung regelt die separate Datenschutzerklärung, die auf der Website des Beraters abrufbar ist.

18.2 Auftragsverarbeitung

Soweit der Berater im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, werden die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO abschließen.

§ 19 Vertragsdauer und Kündigung

19.1 Vertragsdauer

Der Beratungsvertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen, sofern nicht ausdrücklich eine befristete Laufzeit vereinbart wurde. Für Retainer-Pakete gelten die besonderen Laufzeitregelungen gemäß § 9.

19.2 Ordentliche Kündigung

Beide Parteien können den Vertrag mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende kündigen. Die Kündigung bedarf der Schriftform per E-Mail an office@galona.eu. Im Betreff ist „Kündigung“ sowie der Vertragsgegenstand anzugeben.

19.3 Außerordentliche Kündigung

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:

  • eine Partei wesentliche Vertragspflichten trotz Abmahnung wiederholt verletzt
  • über das Vermögen einer Partei ein Insolvenzverfahren eröffnet oder mangels Masse abgelehnt wird
  • eine Partei die Zahlungen einstellt
  • Umstände eintreten, die eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses für eine Partei unzumutbar machen

19.4 Folgen der Kündigung

Mit Wirksamwerden der Kündigung:

  • endet die Pflicht zur Erbringung weiterer Leistungen
  • bleiben die Vergütungsansprüche für bereits erbrachte Leistungen bestehen
  • sind alle noch ausstehenden Forderungen sofort fällig
  • sind gegenseitig überlassene Unterlagen und Materialien zurückzugeben

§ 20 Höhere Gewalt (Force Majeure)

20.1 Definition

Keine Partei haftet für die Nichterfüllung oder verzögerte Erfüllung ihrer Verpflichtungen, wenn diese Nichterfüllung oder Verzögerung auf Ereignisse höherer Gewalt zurückzuführen ist. Als höhere Gewalt gelten Ereignisse, die außerhalb der zumutbaren Kontrolle einer Partei liegen, insbesondere:

  • Naturkatastrophen, Epidemien, Pandemien
  • Krieg, Terrorismus, Aufruhr, Sabotage
  • Streiks, Aussperrungen (außer im eigenen Betrieb)
  • Hoheitliche Anordnungen, Embargos
  • Schwerwiegende Störungen der IT-Infrastruktur (Cyberangriffe, großflächige Internetausfälle)
  • Stromausfälle, die nicht vom Berater zu vertreten sind

20.2 Rechtsfolgen

Bei Eintritt eines Ereignisses höherer Gewalt:

  • ruhen die Leistungspflichten für die Dauer des Ereignisses
  • verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend
  • besteht keine Schadensersatzpflicht wegen Verzögerung

20.3 Sonderkündigungsrecht

Dauert ein Ereignis höherer Gewalt länger als 3 Monate an, kann jede Partei den Vertrag mit einer Frist von 2 Wochen kündigen.

§ 21 Schlussbestimmungen

21.1 Schriftform

Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Abbedingung dieses Schriftformerfordernisses. E-Mail genügt der Schriftform, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist.

21.2 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Dieser Vertrag unterliegt dem Recht des Staates New Mexico, USA, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Kollisionsnormen des internationalen Privatrechts.

Für Kunden mit Sitz in der Europäischen Union gilt ergänzend:

  • Es gelten die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Wohnsitzlandes des Kunden, soweit diese günstiger sind.
  • Gerichtsstand für Verbraucher ist der Wohnsitz des Verbrauchers gemäß EU-Verbraucherschutzrecht.
  • Für Unternehmer ist ausschließlicher Gerichtsstand Albuquerque, New Mexico, USA.

21.3 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchsetzbar sein oder werden, oder sollte sich eine Lücke herausstellen, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchsetzbaren Bestimmung oder zur Ausfüllung der Lücke tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt und rechtlich zulässig ist.

21.4 Abtretung

Der Auftraggeber kann Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Beraters abtreten oder übertragen. Der Berater kann den Vertrag auf ein verbundenes Unternehmen oder einen Rechtsnachfolger übertragen.

21.5 Verzichtserklärung

Der Verzicht einer Partei auf die Durchsetzung eines Rechts aus diesem Vertrag gilt nicht als Verzicht auf künftige Durchsetzung dieses oder eines anderen Rechts.

21.6 Vollständigkeit

Diese AGB zusammen mit etwaigen individuellen Vereinbarungen stellen die vollständige Vereinbarung zwischen den Parteien dar und ersetzen alle vorherigen mündlichen oder schriftlichen Vereinbarungen, Zusagen und Erklärungen zum Vertragsgegenstand.


Stornierungsrichtlinie für Termine

Diese Richtlinie gilt für alle Termine, die über das Online-Buchungssystem von Galona Global Services LLC vereinbart werden.

1. Stornierungsfrist

Zeitpunkt der Stornierung Gebühr
Bis 48 Stunden vor dem Termin Kostenfrei
47–12 Stunden vor dem Termin 50 % des vereinbarten Honorars
Unter 12 Stunden oder Nichterscheinen 100 % des Honorars

2. Stornierung durch den Kunden

  • Nutze den Stornierungslink in deiner Terminbestätigung
  • Oder antworte auf die Bestätigungs-E-Mail mit dem Betreff „Stornierung Termin [Datum]“
  • Eine schriftliche Stornierungsbestätigung erfolgt umgehend

3. Stornierung durch den Anbieter

  • Falls wir absagen müssen, wirst du rechtzeitig informiert
  • Du erhältst wahlweise einen Ersatztermin oder eine vollständige Rückerstattung

4. Umbuchungen

  • Bis 6 Stunden vor dem Termin: kostenfrei
  • Unter 6 Stunden: Es gelten die Stornierungsgebühren gemäß Punkt 1

5. Rückerstattung

Erstattungen erfolgen auf demselben Zahlungsweg innerhalb von 7 Werktagen.

6. Ausnahmen

In begründeten Ausnahmefällen (z.B. Krankheit mit ärztlichem Attest, familiäre Notfälle) kann eine Kulanzregelung gewährt werden. Bitte kontaktiere uns so früh wie möglich.


Widerrufsbelehrung für Verbraucher

Widerrufsrecht

Du hast das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um dein Widerrufsrecht auszuüben, musst du uns schriftlich (per E-Mail oder Brief) kontaktieren:

Galona Global Services LLC
1209 Mountain Road Pl NE Ste N
87110 Albuquerque, New Mexico, USA
E-Mail: office@galona.eu

Der Widerruf muss in schriftlicher Form (E-Mail oder Brief) erfolgen. Telefonische Widerrufe werden nicht akzeptiert. Die Erklärung muss enthalten:

  • Deinen Namen und deine Anschrift
  • Das Datum der Buchung
  • Die Bezeichnung des Vertrags/der gebuchten Leistung
  • Den eindeutigen Hinweis, dass du vom Vertrag zurücktrittst

⚠️ Pflichtangaben im Betreff:
Im Betreff der E-Mail bzw. des Briefes müssen verpflichtend folgende Angaben enthalten sein:

  • Das Wort „Widerruf“
  • Der Gegenstand oder Vertrag (z.B. „Widerruf Express-Soforthilfe vom 15.12.2025″ oder „Widerruf Retainer-Paket Starter“)

Widerrufe ohne diese Pflichtangaben im Betreff können nicht bearbeitet werden und gelten als nicht fristgerecht eingegangen.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass du die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendest.

Folgen des Widerrufs

Wenn du diesen Vertrag widerrufst, haben wir dir alle Zahlungen, die wir von dir erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über deinen Widerruf bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das du bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hast, es sei denn, mit dir wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden dir wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Bei Retainer-Paketen: Die Erstattung erfolgt anteilig für nicht genutzte volle Wochen des laufenden Abrechnungszeitraums. Bereits genutzte Leistungen werden nicht erstattet.

Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn:

  • die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und du vor der Ausführung deine ausdrückliche Zustimmung gegeben hast, dass wir mit der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, und du deine Kenntnis davon bestätigt hast, dass du durch deine Zustimmung mit Vollendung der Dienstleistung dein Widerrufsrecht verlierst
  • bei Retainer-Paketen für den laufenden Abrechnungsmonat, sobald Leistungen in Anspruch genommen wurden
  • bei Express-Soforthilfe, sobald die Beratung begonnen hat

Hinweis für Online-Buchungen

Wenn du möchtest, dass wir mit der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, bitten wir dich um folgende ausdrückliche Erklärung während des Buchungsvorgangs:

„Ich stimme ausdrücklich zu, dass der Dienstleister vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrags beginnt. Mir ist bekannt, dass ich mein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliere.“


Muster-Widerrufsformular

(Wenn du den Vertrag widerrufen willst, dann fülle bitte dieses Formular aus und sende es per E-Mail oder Brief zurück.)

An:
Galona Global Services LLC
1209 Mountain Road Pl NE Ste N
87110 Albuquerque, New Mexico, USA
E-Mail: office@galona.eu

Betreff: Widerruf ____________________________
(Bitte hier den Vertrag/die gebuchte Leistung eintragen, z.B. „Widerruf Express-Soforthilfe vom 15.12.2025″)

Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:

_________________________________________________

Bestellt am / Erhalten am: ________________________

Name des Verbrauchers: ___________________________

Anschrift des Verbrauchers: _______________________

_________________________________________________

Datum: __________________________________________

Unterschrift (nur bei Mitteilung auf Papier): ________


Stand: Dezember 2025

Galona Global Services LLC behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Die aktuelle Fassung ist stets auf der Website unter galona.eu/agb abrufbar.

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